Golgi Punkt Schmerztherapie

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Kategorie
Fachseminare von GOLGI-Plus
Datum
Donnerstag, 14. Oktober 2021 10:00 - Sonntag, 17. Oktober 2021 18:00
Veranstaltungsort
ForumVitae Seminario - Veranstalter: GOLGI-PLUS

Golgi Punkt Schmerztherapie – ERWEITERT (Landsberg)

14.10.2021 um 10:00 - 17.10.2021 um 18:00

Golgi Punkt Schmerztherapie

Golgi Punkt Schmerztherapie

Jetzt NEU – Mit zwei integrierten FDM-Techniken!

Einfach – Klar strukturiert – Schnell erlernbar – Erfolgreiche Anwendung sofort nach dem Kurs

Ab sofort sind zwei der wichtigsten Behandlungstechniken aus dem FDM (Faszien Distorsionsmodell nach Typaldos) in der Golgi-Ausbildung integriert.

Da wir seit Jahren in unserer täglichen Praxis auch mit FDM arbeiten und immer wieder die erstaunlichsten Erfolge mit der Kombination von Golgi und FDM-Techniken erzielen, haben wir uns entschlossen dies in die Golgi-Kurse praktisch zu integrieren.

1. Continuumdistorsionen (=CD´s):

Eine CD ist eine Störung der Übergangszone zwischen Faszie und Knochen. CD´s entstehen meist durch eine Fehl/Überbelastung und/oder Traumata durch Druck- oder Zugbelastungen. Der Körper kann diese Gewebestörung in den meisten Fällen nicht selber heilen. Viele chronischen Beschwerden haben ihre Ursache in unbehandelten CD´s.

Die zusätzliche Behandlung der CD´s ergänzt die Golgi-Therapie sehr effektiv!

2. Triggerbänder:

Als erstes: Die sog. Triggerbänder haben nichts mit Triggerpunkten zu tun!! Triggerbänder sind Schmerzlinien, die vom Patienten provoziert und meistens sehr exakt gezeigt werden können. Durch eine starke Druck-Schubtechnik, genau auf diesen Schmerzverläufen, kann hier auch verblüffend schnell und effektiv behandelt werden.

Trotz diesem Plus an Leistung bleiben die Kursgebühren gleich!

Im Gegensatz zu Mitberwerbern sind wir der Überzeugung, das es eine ‚alleinseeligmachende‘ Therapietechnik nicht gibt, da die Symptome unserer Patienten sehr individuelle und komplexe Ursachen haben können. Ebenso komplex wie der menschliche Organismus.

Die Golgi-Punk-Schmerztherapie kann für sich alleine sehr erfolgreich angewendet werden – und ist gleichzeitig auch optimal mit anderen Behandlungsformen (z.B. FDM – Faszien Distorsionsmodell nach Typaldos, Trigggerpunkttherapie, Schröpfen…etc.) kombinierbar.

Die Wirkung der Golgi-Punkt-Schmerztherapie beruht auf 4 gleichzeitigen Effekten

1. Die Golgi-Sehnenapparate als propriozeptive Sensoren:

Die schnelle Wirkung beruht auf der intensiven Stimulierung der Golgi-Sehnenapparate in den sehnigen Ursprüngen und Ansätzen der Muskulatur. Wir erzeugen durch den Druck einen nervlichen Reflex, der im Rückenmark verarbeitet wird und den betroffenen Muskel sofort entspannt. Damit nutzen wir die natürliche Physiologie dieser Propriozeptoren für eine erfolgreiche Behandlung. Offiziell wird dieser Effekt als körpereigene Schutzfunktion vor Verletzungen angesehen.

2. Fasziale Reize am Periost und den Gelenkkapseln / Vegetative Entspannung:

Die Golgi-Druckpunkte sind naturgemäß direkt am Knochen und den Gelenkkapseln zu finden.

Das Periost als auch die Gelenkkapseln sind fasziale Gewebestrukturen und extrem stark nervlich innerviert. Durch die starke Pressur der Sehnen wird ebenso die Knochenhaut bzw. die Kapsel stark stimuliert. Daraus ergeben sich weitere, tiefgreifende, vegetative Entspannungsimpulse – lokal und im gesamten Körper. Angelehnt an die fast vergessene „Periostmassage nach Dr. Vogler“, der, beginnend in den 30-iger Jahren, große Erfolge mit Behandlungen über die Knochenhaut hatte!

3. Freie Nervenendigungen:

Gleichzeitig werden auch die freien Nervenendigungen im Bindegewebe enorm angeregt, was zu deutlicher Mehrdurchblutung und weiteren Entspannungsimpulsen führt.

4. Fasziale Anheftungspunkte:

Die Golgi-Punkte liegen sehr häufig direkt auf Anheftungen von Faszienschichten am Knochen. Spannungen in der zugehörigen Faszienkette können sich durch den Druck spontan auflösen.

Die Gemeinsamkeit all dieser Reize führt nicht nur zu lokaler Schmerzfreiheit, sondern auch zu den weitreichenden, Entspannungsreaktionen und körperlicher Eigenregulation, die der Patient während und nach der Golgi-Punkt-Behandlung oftmals im gesamten Körper empfindet.

Wer hat´s eigentlich erfunden? … Der Ursprung der Golgitherapie

Diese therapeutische Arbeit mit den Golgi-Sehnenapparaten stammt ursprünglich aus dem schmerztherapeutischen Therapiekonzept des Arztes Walter Packi, der sog. ‚Biokinematik‘. Es ist ein Teil der biokinematischen Behandlung und wird bei Walter Packi bereits seit ca. 30 Jahren in seiner privaten Schmerzklinik sehr erfolgreich angewendet. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an Walter Packi für die Entdeckung dieser Therapietechnik!

Die Schmerzentstehung ist einfach

Fast alle Schmerzen am Bewegungsapparat haben ihre Ursache in verkürzter Muskulatur und pathologisch veränderten Fasziengewebe. Bedingt durch die Fehl- und Überbelastungen und den Bewegungsmangel im Alltag der Patienten ergeben sich daraus eine Vielzahl von z.T. massiven Schmerzsymptomen und diverse Gelenkprobleme bis hin zu einer finalen Arthrose. Diese Schmerzen werden in der konservativen Orthopädie leider sehr oft fälschlicherweise Bandscheibenvorfällen, Nervenläsionen oder irgendwelchen Entzündungen, etc. zugeordnet. Eine echte Arthrose z.B. entsteht meist durch eine dauernde Fehlstatik im Gelenk, die den Knorpel durch die unphysiologische Belastung über die Jahre zerstört. Die Hauptursache liegt in den myofaszialen Strukturen. Wirklich konsequente Behandlung, führt unweigerlich zum Erfolg!

Die Schmerzbehandlung ist einfacher als oft gedacht ….

Ziel ist es dem Patienten so schnell wie möglich Schmerzfreiheit oder zumindest eine deutliche Schmerzlinderung zu ermöglichen. Und dies nach Möglichkeit beim ersten Termin.

Allein die Rückführung der betroffenen Muskulatur in den physiologischen Tonus und gezielte Behandlung in den zugehörigen, bindegewebige Strukturen kann schon zu diesem Ziel führen! Zu einfach…? Nein, einfach nur logisch!

Beispiel Gelenkschmerz/Arthrose:

Viele Patienten haben bei Schmerzen in Gelenknähe große Angst vor Arthrose. Da Knorpelgewebe aber nicht nervlich innerviert ist, kann eine Arthrose nicht schmerzen – vorausgesetzt, es gibt keinen entzündlichen Prozess, was aber meistens nicht der Fall ist.

Der Schmerz sitzt in der gelenkbewegenden, verkürzten und verhärteten Muskulatur und den umgebenden faszialen Strukturen – also den Sehnen, Bändern und der Gelenkkapsel, denn dort herrscht eine große Innervation von Nervenendigungen. Die Körperintelligenz „zwingt“ den Patienten über den Schmerz in eine Schonhaltung um die Gelenkstrukturen vor kommenden Schäden zu schützen. Wir können hier von einer Pseudoarthrose sprechen.

Die wirklich konsequente Behandlung der ursächlich myfaszialen Strukturen, z.B. Gluteal, Psoas, Quadrizeps und deren bindegwebigen Verbindungen führt hier verblüffend schnell zum Erfolg!

Beispiel Rückenschmerz:

Ein Patient, z.B. entweder mit chronischen, lumbalen Rückenschmerz oder akuten „Hexenschuß“ wird, in beiden Fällen, als erstes an den vorderen Muskelketten behandelt, da diese in erste Linie für untere Rückenschmerzen verantwortlich sind! Dies dauert ca. 15-20 Min. und in 80% der Fälle tritt eine sofortige Schmerzlinderung von 60 – 90% ein! Erst danach werden auch die rückwärtigen Strukturen behandelt.

Mit der Golgi-Punkt-Schmerztherapie funktioniert die Rückführung in den physiologischen Muskeltonus schnell und einfach.

 
 

Alle Daten

  • Von Donnerstag, 14. Oktober 2021 10:00 bis Sonntag, 17. Oktober 2021 18:00

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